Seedamm: Nachtverkehr ab Sonntag wegen Bauarbeiten behindert

Bis zu sechs Wochen lang wird der Seedamm in der Nacht eingeschränkt befahrbar sein, weil die Leitplanken ersetzt werden.

Aus Sicherheitsgründen werden auf dem Seedamm zwischen Hurden und Rapperswil in den nächsten fünf bis sechs Wochen neue Leitschranken entlang des Bahntrassees erstellt.

Heute stehen auf dem schmalen Streifen zwischen dem Trassee der Südostbahn und der Kantonsstrasse sehr heterogene Trennelemente: teilweise Geländer mit geringer Aufhaltewirkung für Strassenfahrzeuge, teilweise Leitschranken, welche nicht mehr den neusten Normen entsprechen. Die Tiefbauämter der Kantone Schwyz und St. Gallen haben deshalb ein gemeinsames Projekt lanciert.

Auf der gesamten Länge von rund 1,2 km wird ein neues, richtlinien-konformes Fahrzeug-Rückhaltesystem (Leitschranken) aus Stahl mit zwei Kastenprofilen erstellt. Weil die Pfosten im bestehenden Gelände nicht korrekt befestigt werden können, werden auf gewissen Abschnitten Betonfundamente erstellt. Zwei Unternehmen – ein Baumeister und ein Stahlbauer – werden die Bauwerke realisieren.

Arbeiten ausschliesslich in der Nacht

Weil der Verkehr sowohl auf der -Strasse als auch auf dem Bahntrassee tagsüber zu dicht ist, werden die Bauarbeiten ausschliesslich in der Nacht ausgeführt, jeweils von 21 bis 6 Uhr von Sonntagabend bis Freitagmorgen, also während fünf Nächten pro Woche (ausgenommen Feiertag, 1. November). Baubeginn ist kommenden Sonntagabend, späteste Bauvollendung dann am Freitagmorgen, 29. November. Vom Baubeginn bis zum Fahrplanende werden die Züge durch Busse ersetzt, damit die Fahrleitung ausgeschaltet werden kann.

Verkehrsbehinderungen unumgänglich

Die Bauarbeiten müssen von der Strasse aus ausgeführt werden. Der Verkehr wird am Abend mit Verkehrskadetten, in der Nacht mit Lichtsignalen wechselseitig im Einbahnverkehr der Baustelle entlang geführt. Je nach Bauphase sind ein oder zwei Abschnitte von 150 bis 200 Meter Länge durch die Bauunternehmungen belegt. Sämtliche am Bau Beteiligten sind bestrebt, die Arbeiten termingerecht und unter grösstmöglicher Rücksichtnahme aller Betroffenen durchzuführen. Das Baudepartement dankt allen Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis.

Bericht in der Ausgabe vom Donnerstag, 17. Oktober.