Bedürfnis nach Home-Office nimmt in Ausserschwyz zu

Work-Life-Balance, mobiles Arbeiten, Coworking-Space: Dies sind nur ein paar Beispiele von neumodischen Begriffen, die sich im letzten Jahrzehnt immer mehr in das
Vokabular von Arbeitgebern gemischt haben. Die Bedürfnisse ändern sich – das betrifft nicht nur die Kundenwelt, sondern auch die Arbeitnehmenden. Immer mehr Unternehmen bieten ihren Mitarbeitenden die Möglichkeit, von Zuhause aus zu arbeiten. Auch in Ausserschwyz ist dieser Trend angekommen. «Home-Office ist für uns unerlässlich, um als Arbeitgeber weiterhin attraktiv zu sein», heisst es etwa aus dem Hause Bosch-Rexroth mit Standort in Schübelbach. Ähnlich die Worte anderer Grossunternehmen in Ausserschwyz, etwa der Verwo AG in Rei-chenburg: «Aus unserer Sicht gehört Home-Office zu zeitgemässen Anstellungsbedingungen», oder der Condair Group in Freienbach: «Wir
legen Wert darauf, dass die Mitarbeitenden ihren Tagesablauf effizient gestalten und gewisse Arbeiten ungestört erledigen können.» 

Verändertes Arbeiten verlangt aber auch veränderte Regeln. Nicht alle Unternehmen haben die Einzelheiten zum Thema Home-Office vertraglich geregelt. «Die Parteien müssen sich bewusst sein, dass solche Vereinbarungen keiner Schriftform bedürfen und deshalb bereits die Duldung von Home-Office zu gewissen Rechten und Pflichten führen kann», erklärt Marcel Esslinger der Dobler Rechtsanwälte AG in Lachen, der zu dem Thema vermehrt Anfragen erhält. 

Wir haben mehrere Unternehmen gefragt, wie sie Home-Office regeln. In die Karten schauen lassen wollten sich aber nicht alle.

Ausführlicher Bericht in der Print-Ausgabe vom Donnerstag, 10. Oktober.

Noch kein Abo?