Augen auf Tokio gerichtet

Die Schweizer Springreiterequipe hat einen erfolgreiche Saison hinter sich. Am Weltcupfinal in Göteborg holten Steve Guerdat und Martin Fuchs den ersten und zweiten Rang, und Fuchs wurde Europameister.

Zufrieden blickt der Reichenburger Equipenchef Andy Kistler auf die Saison zurück. Doch er kann sich nicht zurücklehnen. Denn im nächsten Sommer steigt mit den Olympischen Spielen in Tokio ein Grossanlass. Kistler ist zuversichtlich: «Wir sind in einer Ausgangslage, in der wir uns berechtigte Medaillenhoffnungen machen dürfen.» 

Für die Olympischen Spiele besteht Kistlers Hauptaufgabe darin, zusammen mit seinem technischen Coach Thomas Fuchs den dritten und vierten Reiter hinter Guerdat und Fuchs für Tokio zu bestimmen. Ausserdem will er die «zweite Garde» an das Spitzenniveau heranführen, um auch als Team eine Medaillenchance zu haben. 

Speziell ist die Situation auch für die Pferde, die in Tokio Höchstleistungen liefern müssen. Sie werden bereits vor der Abreise auf das Futter und die Getränke in Japan vorbereitet, denn: «Das Schlimmste wäre es, wenn sie nichts Essen oder Trinken würden», sagt Kistler.

Interview in der Printausgabe vom Mittwoch.

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