430 Ausserschwyzer Landwirtschaftsbetriebe erhalten Direktzahlungen

In Innerthal erhalten die bezugsberechtigten Landwirtschaftsbetriebe am meisten Direktzahlungen, im Durchschnitt über 60 000 Franken pro Jahr.

Eine Analyse des «Tages-Anzeigers» zeigt erstmals auf, wie viele Bezüger von Direktzahlungen es in den einzelnen Schweizer Gemeinden gibt und welche Gelder sie durchschnittlich erhalten. In Ausserschwyz sind es insgesamt deren 430, die je nach Gemeinde im Schnitt zwischen 29 000 und über 60 000 Franken jährlich erhalten. Die grossen Unterschiede betreffend Höhe der Direktzahlungen erklärt Armin Meyer, Leiter Abteilung Agrarmassnahmen und Bodenrecht beim Schwyzer Amt für Landwirtschaft, unter anderem mit den verschiedenen topographischen Gegebenheiten, den Betriebsstrukturen und Betriebsgrössen. «Grundsätzlich bekommen Betriebe in Berggebieten mit erschwerten Produktionsbedingungen höhere Beiträge pro Fläche», erklärt er. So sind beispielsweise die durchschnittlichen Direktzahlungen an die Landwirtschaftsbetriebe in Innerthal mit 60 000 Franken gut doppelt so hoch wie diejenigen an die Galgener Bezüger.

Die meisten Bezüger erhalten Direktzahlungen bis 50 000 Franken, ein kleiner Anteil pro Gemeinde jeweils zwischen 50 000 bis 150 000 Franken. Ausreisser gibt es in Ausserschwyz zwei: In Wollerau generiert ein Betrieb über 150 000 Franken, in Freienbach einer über 250 000 Franken. «Hohe Beträge hängen in erster Linie mit der Betriebsgrösse und einem hohen Anteil an ökologischen Ausgleichs- und Vernetzungsflächen zusammen», so Meyer.
«Ganz allgemein ist der Beitrag pro Fläche im Berggebiet höher, dafür sind die Betriebe eher kleiner, wodurch sich der Beitrag pro Betrieb etwas ausgleicht», so Meyer. (obo)

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