Warriors enttrohnt: Toronto Raptors erstmals NBA-Champions

Die Toronto Raptors schreiben NBA-Geschichte. Die Franchise aus Kanada gewinnt zum ersten Mal in der 24-jährigen Vereinsgeschichte den Titel in der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA.

Im sechsten Finalspiel bezwang das Team um Starspieler Kawhi Leonard Titelverteidiger Golden State Warriors 114:110 und beendete die Best-of-7-Serie vorzeitig mit 4:2 Siegen zu seinen Gunsten. Leonard, der als wichtigster Spieler der Finalserie (MVP) ausgezeichnet wurde, erzielte 22 Punkte beim entscheidenden Auswärtserfolg seines Teams.

Torontos Aufbauspieler Kyle Lowry (26 Punkte/10 Assists) und Forward Pascal Siakam (26 Punkte/10 Rebounds) steuerten jeweils ein Double-Double zum Sieg der Raptors bei. Aufseiten der Warriors war Klay Thompson mit 30 Punkten am erfolgreichsten. Superstar Stephen Curry kam auf 21 Zähler. Allerdings vergab der 31-Jährige Sekunden vor Schluss einen Dreipunkte-Wurf aus guter Position, womit er den Raptors die Tür zum Titel weit aufriss.

Mit Toronto kürte sich zum ersten Mal ein Team aus Kanada zum NBA-Champion. Zuvor waren alle 72 NBA-Titel an Clubs aus den USA gegangen.