Hunderte Kilo Drogen in Schiffscontainer auf den Philippinen

Zollbehörden und Antidrogenfahnder auf den Philippinen haben eine Lieferung von 276 Kilo Rauschgift im Wert von umgerechnet rund 34 Millionen Franken abgefangen.

Das im Inselstaat «Shabu» genannte Crystal Meth sei kiloweise abgepackt und in mehreren Säcken in einem Container versteckt gewesen. Die Behörde habe den Fund am Freitag in dem seit Mitte März im Nordhafen von Manila liegenden Schiff gemacht, teilte der Zoll am Samstag mit.

Offiziell handelte es sich um eine Lieferung Kunststoffharz, die an eine Firma in Manila adressiert war. Ein Test habe den Ermittlern bestätigt, dass es sich um Shabu handelte, hiess es vom Zoll.

Nach Angaben des Chefs der philippinischen Drogenbekämpfungsbehörde, Aaron Aquino, hatten die Drogenermittler einen Hinweis von Kollegen aus Vietnam erhalten. Demnach sollten auf dem Schiff, das Manila von Ho-Chi-Minh-Stadt aus erreichte, «gewaltige Mengen illegaler Drogen» sein.

Die Regierung der Philippinen hat dem Drogenkonsum und -handel in den vergangenen Jahren einen aggressiven Kampf angesagt. Shabu, das als Droge der Armen gilt, gehört zu den beliebtesten Rauschmitteln des Pazifikstaats.