Cologna hielt den Schaden in Grenzen

Dario Cologna hält beim Sprint in seiner Heimat im Val Müstair den Schaden im Gesamtklassement der Tour de Ski halbwegs in Grenzen. Der vierfache Olympiasieger stösst bis in die Viertelfinals vor.

Der Norweger Johannes Hösflot Klaebo kam wie erwartet zu einem weiteren Sieg. Er liess dem Italiener Federico Pellegrino und dem Russen Sergej Ustjugow als erste Verfolger keine Chance. Klaebo übernahm nach der dritten von sieben Etappen wieder die Führung im Gesamtklassement.

Sollte er die Tour de Ski durchlaufen und auch gewinnen, würde Klaebo Cologna als jüngsten Tour-de-Ski-Sieger ablösen. Eher stärker einzustufen sind allerdings die beiden Russen Ustjugow und Alexander Bolschunow. Ihr Rückstand beträgt bloss 12 beziehungsweise 25 Sekunden.

Die Qualifikation auf dem sehr anspruchsvollen, 1,4 km langen Parcours hatte Cologna auf den Skating-Latten als Achter souverän überstanden. Die erste K.o-Runde überstand er allerdings nicht, was ihn doch wichtige Bonussekunden kostete.

In der Overall-Wertung belegt der vierfache Tour-de-Ski-Sieger nun den 17. Rang mit 2:05 Minuten Rückstand. Zwar folgen nun in Oberstdorf und im Val di Fiemme vier längere Etappen, aber zu einem Podestplatz besteht doch schon eine grosse Lücke.

Von den vier Schweizern in den Top 30 stiess einzig Roman Furger in die Halbfinals vor. Dort war er gegen die fünf Schnellsten des Prologs chancenlos. Gleichwohl zeigte er eine starke Leistung. Der Urner war zwei Sekunden schneller als im Prolog.