Spanisches Königspaar zu Staatsbesuch in Peru

Das spanische Königspaar hat in Lima die enge Beziehung zwischen Peru und der ehemaligen Kolonialmacht mit neuen Abkommen bekräftigt.

König Felipe VI. unterzeichnete am Montag zum Auftakt eines dreitägigen Staatsbesuchs mit dem peruanischen Präsidenten Martín Vizcarra mehrere Kooperationsabkommen. Die Verträge sehen die Zusammenarbeit in Verteidigung, Medienpolitik und Forschung in der Antarktis vor. Felipe VI. bezeichnete die bilateralen Beziehungenals «ausgezeichnet».

Peru sei wie Spanien ein Land mit einer offenen Wirtschaft, die ein passendes Geschäftsklima für Auslandsinvestitionen biete. Vizcarra hob die gemeinsame Vergangenheit hervor und setzte auf die Weiterentwicklung des Handels und der kulturellen Beziehungen zwischen beiden Ländern.

Spanien hatte im 16. Jahrhundert in Peru den Hauptsitz seines Kolonialreiches in Südamerika etabliert. Im Rahmen der regionalen Befreiungskriege erlangte Peru 1821 seine Unabhängigkeit. Der spanische König und Königin Letizia werden am Mittwoch von Lima nach Guatemala weiterfliegen, um dort an dem XXVI. Iberoamerika-Gipfel teilzunehmen.