14 Einsprachen blockieren die Entwicklung des Zeughausareals in Seewen

Die Visualisierung zeigt die Linienführung und Gestaltung der geplanten Muotabrücke West in Ibach auf. Bild pd

Die Entwicklung des Zeughausareals in Seewen bei Schwyz ist blockiert: Während der öffentlichen Auflage gingen zu den Nutzungsplänen 14 Einsprachen ein. Zwei davon betreffen die geplante Muotabrücke.

Das Kernanliegen der Einsprecher sei die Tangierung von privatem Grund und Boden durch die Planung, teilten Kanton und Gemeinde Schwyz am Montag gemeinsam mit. Einsprache erhoben auch Umweltverbände. Sie verlangen, dass dem Denkmalschutz auf dem Zeughausareal mehr Rechnung getragen und die Natur- und Umweltanliegen im Nutzungsplan stärker berücksichtigt werden. Die zwei Einsprachen zur geplanten Muotabrücke, welche als Voraussetzung gilt, um das Zeughausareal überhaupt als Entwicklungs- und Arbeitsplatzgebiet nutzen zu können, stellen Fragen zur Lärmbelastung.

Da zur Muotabrücke lediglich zwei Einsprachen eingingen, bestünden intakte Chancen, dass der Baukredit für die Brücke noch dieses Jahr dem Stimmvolk vorgelegt werden könne, heisst es weiter. Da die Nutzungsplanung nun aber mit Einsprachen belegt sei, könnten aktuell keine Zwischennutzungen auf dem Areal bewilligt werden.

Als nächster Schritt werden mit sämtlichen Einsprechern Gespräche geführt. Ziel sei es, einvernehmliche Lösungen zu finden, heisst es. (sda)