Die Ereignisse rund um das Sommerrestaurant
Herbst 2001: Gespräche zwischen Kloster Einsiedeln und Gemeinde Freienbach über Zukunft der Ufnau.
Februar 2002: Beschluss des Klosters Einsiedeln und des Gemeinderats Freienbach, eine Konzeptgruppe zu gründen zwecks Renovation der Kirchen,Erneuerung der Wirtschaftsgebäude und besserer touristischer Erschliessung.
4. Juli 2002: Konzeptgruppe Ufnau nimmt Arbeit auf unter der Leitung von Ruedi Späni.
Januar 2003: Architekt Peter Zumthor sagt seine Mitarbeit zu.
7. Oktober 2003: Schweizer Heimatschutz befürwortet Peter Zumthor als Architekt für Ufnau.
29. Juni 2004: Auflösung von Konzeptgruppe. Verein «Freunde der Insel Ufnau» wird unter Vorsitz von Fredy Kümin und Projektgruppe Ufnau mit Projektleiter Ruedi Späni gegründet.
16. Dezember 2005: Erster Vorentscheid zum Sommerrestaurant des Amts für Raumplanung mit positiver Stellungnahme der kantonalen Denkmalpflege. Baugesuche für Seeuferregeneration auf der Südseite der Insel und Renovierung der sakralen Bauten werden eingereicht.
28./29. Juni 2006: Bauherrschaft und Architekten informieren Behörden und Öffentlichkeit über Renovierung des barocken Gasthauses und Bau des Sommerrestaurants.
17. August 2006: Bauherrschaft und Architekten informieren Schutzorganisationen und Behörden von Kanton und Bund über Renovierung des Gasthauses und Bau des Sommerrestaurants.
6. Oktober 2006: Baugesuche für Sommerrestaurant, Restaurierung des barocken Gasthauses, provisorischen Bau für einen Gastwirtschaftsbetrieb und Aushubablagerung werden eingereicht.
26. Oktober 2006: Einsprachefrist ohne Einsprachen gegen die vier Baugesuche abgelaufen.
6. Dezember 2006: Gründung Verein «Ufenau ohne Neubau»; Ziele: Respektierung der landschaftlichen Unversehrtheit und der gewachsenen historischen Bausubstanz, Verzicht auf einen Neubau auf der Insel.
28. Dezember 2006: Verein «Ufenau ohne Neubau» reicht Aufsichtsbeschwerde gegen Auflageverfahren der Bauprojekte auf der Insel ein. Er bemängelt, dass das Baugespann nicht dem kantonalen Planungs- und Baugesetz und auch nicht dem Baureglement der Gemeinde entspreche.
5. Januar 2007: Einsprache der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz gegen Sommerrestaurant. Amt für Raumplanung will Gutachten des Eidgenössischen Natur- und Heimatschutzes einholen.
Anfang Februar 2007: Nichteintreten des Regierungsrats auf Beschwerde des Vereins «Ufenau ohne Neubau». Die Angelegenheit geht zurück an den Gemeinderat Freienbach.
5. Februar 2007: Einsprache der Sektion Schwyz des Schweizer Heimatschutzes gegen Abbruch des Gasthaus- Anbaus aus dem Jahr 1939 und das neue Sommerrestaurant.
19. Februar 2007: Einspracheverhandlungen der Bauherrschaft mit allen Einsprechern auf Ufnau.
Anfang August 2007: In Kooperation mit Peter Zumthor schlägt man nun vor, «die unbedingt notwendigen Flächen» durch Zumthor noch einmal detailliert zu eruieren und den Standort «von Grund auf zu diskutieren».
Mitte August 2007: Raimund Rodewald, Geschäftsführer der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz, lässt verlauten, dass jetzt die Entwicklung in eine Richtung gehe, dass eine Versöhnung von Landschaft und Architektur möglich sei.
Oktober 2007: Arbeitsgruppe mit Markus Ruoss und Rudolf Späni von der Projektgruppe Ufnau, Mitgliedern des Schweizer Heimatschutzes, der Stiftung Landschaftsschutz Schweiz und der Eidgenössischen Natur- und Heimatschutzkommission sowie des Bundesamts für Umwelt trifft sich und fängt mit der Planung wieder bei Null an.
Ab Mitte Oktober 2007: Der Planungsprozess ist in vollem Gang. Erst wenn das neue Projekt vorliegt, will man sich mit dem Ergebnis wieder an die Öffentlichkeit wenden.
1. September 2009: Alle Baugesuche von 2006 werden zurückgezogen und vom Gemeinderat Freienbach abgeschrieben. Damit sind alle alten Prozesse vom Tisch.
10. September 2009: Das Kloster Einsiedeln lädt zur Projektorientierung ein und informiert über die Projekte Restaurierung «Haus zu den zwei Raaben », Ersatzbau Gastwirtschaftsbetrieb und Sanierung Weidstall.


