Mehr als 80 Berufsleute absolvieren eine Zweitlehre
Von Tatjana Kistler
Ausserschwyz. – «Bei rund der Hälfte der Erwachsenen, welche unsere Beratung konsultieren, ist die berufliche Umorientierung ein Thema», konstatiert Hans-Peter Landert, Mitarbeiter der kantonalen Berufs- und Studienberatung.
Jährlich entscheiden sich mehrere Hundert Schwyzer, eine Neuorientierung im Rahmen einer fachlichen Spezialisierung oder durch das Nachholen der Berufsmaturität in die Tat umzusetzen. «Mehr als 80 Personen entschliessen sich gar dazu, sich mittels einer zweiten Ausbildung in einem anderen Berufszweig zu versuchen», ergänzt Benno Kälin, Leiter Grundbildung beim Amt für Berufsbildung. Zu diesem Phänomen tragen gemäss Fachmeinungen nicht nur die heutige Durchlässigkeit des Ausbildungssystems und die Anrechnung bereits erworbener Kompetenzen bei, sondern merklich auch die
von pädagogischen Fachhochschulen propagierte Lehrerausbildung. «Angesichts des Lehrermangels entschliessen sich zahlreiche Personen zum Wechsel in das sozial-pädagogische Ressort», lautet das Fazit.
Der Kanton unterstützt Absolventen einer Zweitlehre durch die Vergabe von Stipendien oder von Studiendarlehen. Denn: «Schliesslich sollten die Finanzen kein Hinderungsgrund für das Erwerben von Fachwissen sein», erläutert Kälin.
Ausführlicher Bericht in der Print-Ausgabe vom Dienstag



