Preise bleiben Juni stabil – Jahresteuerung bei +1,1%

Der Landesindex der Konsumentenpreise (CPI) ist im Juni 2018 im Vergleich zum Vormonat unverändert auf 102,1 Punkten stehen geblieben. Innert Jahresfrist betrug die Teuerung +1,1 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilt.

Die ausgewiesenen Werte liegen damit im Rahmen der Erwartungen: Die Prognosen der von AWP befragten Ökonomen lagen für den Monatswert zwischen -0,2 Prozent und +0,1 Prozent und für den Jahreswert zwischen +1,0 Prozent und +1,2 Prozent.

Zu Preisstabilität im Vergleich zum Vormonat hätten entgegengesetzte Entwicklungen in den verschiedenen Kategorien geführt, schreibt das BFS weiter. Diese hätten sich unter dem Strich aufgewogen. So sind die Preise für Pauschalreisen ins Ausland, jene für Fruchtgemüse oder auch für Treibstoffe nach oben gegangenen. Auf der Gegenseite kam es zu Preisrückgängen bei Bekleidung und Schuhen sowie im Luftverkehr.

Auch der Index für die Preise der Inlandgüter kam gegenüber dem Vormonat unverändert auf 101,2 Punkten zu liegen. Im Jahresvergleich nahm er um 0,4 Prozent zu. Der Preisindex für Importgüter stagnierte zum Vormonat bei 104,5 Punkte. Im Jahresvergleich wurde für die Importpreise ein Plus von 3,3 Prozent gemessen.

Rechnet man bei der Preisberechnung Kategorien wie frische und saisonale Produkte, Energie und Treibstoffe aus, dann ergibt sich ein leichter Rückgang der Kerninflation I zum Vormonat von 0,1 Prozent auf 101,0 Punkte. Auf Jahressicht steht die Kerninflation mit 0,5 Prozent im Plus.