Verkehrs- und kriminalpolizeiliche Kontrollen auf der Nord-Süd-Achse

An zwei koordinierten Aktionen am Donnerstag und Freitag haben die Polizeikorps der Kantone Graubünden, Luzern, Nidwalden, Obwalden, Schwyz, Tessin, Uri, Zug und Zürich insgesamt 1675 Personen und 785 Fahrzeuge überprüft. Bild Zuger Polizei

In mehreren Kantonen haben auf den Strassen und Schienen der Nord-Süd-Achse koordinierte verkehrs- und kriminalpolizeiliche Kontrollen stattgefunden. An zwei koordinierten Aktionen am Donnerstag und Freitag haben die Polizeikorps der Kantone Graubünden, Luzern, Nidwalden, Obwalden, Schwyz, Tessin, Uri, Zug und Zürich teilgenommen. Unterstützt wurden sie dabei von Spezialisten des Grenzwachtkorps und der Transportpolizei.

Gesamthaft wurden 1675 Personen und 785 Fahrzeuge, darunter zwei Reisecars mit insgesamt 80 Passagieren, einer eingehenden Kontrolle unterzogen. Zwei Personen wurden wegen Widerhandlungen gegen das Ausländergesetz festgenommen: Ein Albaner hielt sich widerrechtlich in der Schweiz auf und ein Mazedonier war zur Verhaftung ausgeschrieben. 24 Lenker wurden wegen Verstösse gegen das Strassenverkehrsgesetz angezeigt: Unter anderem sassen mehrere Lenker ohne gültigen Führerausweis am Steuer – eine Person war noch nie im Besitz eines Führerausweises – oder ausländische Führerausweise wurden nicht rechtzeitig umgeschrieben. Weiter waren mehrere Fahrzeuge nicht betriebssicher. Ein Lieferwagen war beispielsweise überladen. Ein Auto wurde im Strassenverkehrsamt einer Kurzprüfung unterzogen. Wegen zu vieler Mängel wurde das Auto schliesslich ausser Verkehr gesetzt. 90 Verkehrsteilnehmende erhielten zudem eine Ordnungsbusse. Während der Kontrollen stellten die Einsatzkräfte auch einen Elektroschocker sicher. Ein ebenfalls kontrollierter Chauffeur einer Baufirma übergab den Einsatzkräften einen aufgebrochenen Tresor, den er im Wald gefunden hatte.