Meillard: «Sölden kommt vielleicht zu früh»

Am Rande der Weltcup-Rennen in Crans-Montana orientiert Mélanie Meillard über ihren Gesundheitszustand.

«Ich kann nicht sagen, dass es mir gut geht. Immerhin geht es aber von Tag zu Tag besser», so die 19-jährige Walliserin gut drei Wochen nach ihrem Sturz beim Riesenslalom-Training in Südkorea, der ihre olympischen Träume und ihre zuvor starke Saison jäh beendete.

Dabei zog sich Meillard im linken Knie einen Riss des vorderen Kreuzbandes, einen Teilabriss des inneren Seitenbands und eine Luxation des Aussenmeniskus zu. Für die Rehabilitation muss sie mit sieben bis neun Monaten rechnen. Sölden, wo am 27. Oktober der Auftakt der nächstjährigen Weltcup-Saison erfolgt, «kommt vielleicht zu früh», so das zuvor von grösseren Verletzungen verschont gebliebene Schweizer Ski-Talent.