ZKB steigert dank Swisscanto den Gewinn im Geschäftsjahr 2017

Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) hat im abgelaufenen Geschäftsjahr den Konzerngewinn gegenüber dem Vorjahr um 3 Prozent auf 782 Millionen Franken steigern können. Dazu beigetragen hat vor allem das gutes Abschneiden im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft.

<p>In diesem Geschäft erhöhte sich der Erfolg um 6 Prozent auf 770 Millionen Franken, wie die ZKB am Freitag mitteilte. Diese Steigerung hat die ZKB vor allem im Wertschriften- und Anlagegeschäft erreicht. Dieses Geschäft hatte die ZKB mit der vollständigen Übernahme des Fondsanbieters Swisscanto deutlich ausgebaut.</p>
<p>In den anderen Geschäftsfelder dagegen konnte die ZKB keine oder nur geringe Gewinnsteigerungen erreichen. So wuchs der Erfolg im nach wie vor grössten und wichtigsten Geschäft, dem Zinsgeschäft, noch um 1 Prozent auf 1,2 Milliarden Franken. Im Handelsgeschäft reduzierte sich der Erfolg sogar um 12 Prozent auf 334 Millionen Franken, was die ZKB in der Mitteilung mit der abnehmenden Dynamik an den Börsen erklärt.</p>
<p>Zur Gewinnsteigerung beigetragen haben aber auch Kosteneinsparungen. Auch aufgrund einer leichten Reduktion des Personalbestands, geringer Sachaufwands und eines Sondereffekts im Vorjahr hat sich der Geschäftsaufwand um 0,5 Prozent auf 1,4 Milliarden Franken reduziert.</p>
<p>Von der Gewinnsteigerung profitieren auch der Kanton Zürich und die Gemeinden. Die Ausschüttung an diese steigt um 3 Prozent auf 363 Millionen Franken.</p>
<p>Wie erwartet kann die ZKB auch eine Verbesserung der Kapitalbasis bekannt geben. Die Quote des harten Eigenkapitals (CET 1) steigt deutlich von 15,6 auf 16,5 Prozent. Dieser deutliche Anstieg ist neben der Gewinnrückstellung auch auf eine neues Berechnungsmodell der risikogewichteten Aktiven zurückzuführen. Hintergrund sind neue Kapitalvorschriften im Bankenregelwerk Basel III, die die Anwendung von Risikoberechnungsmodellen neu regeln.</p>