Galgener Abfall-Feuer hat kostspielige Folgen

Die Verursacher des illegalen Abfallbrands am 1. August in Galgenen müssen tief in die Tasche greifen. Leserbild Archiv

 

Wer noch nicht weiss, was einem beim Verbrennen von Abfall blüht, der muss es halt auf die harte Tour mittels Anzeige erfahren. Es wird konsequent durchgegriffen.» Diese Aussage machte kurz nach dem letzten 1. August Peter Kirchhoff vom Schwyzer Amt für Umweltschutz, nachdem jemand im Gebiet Gschwänd oberhalb von Galgenen den Nationalfeiertag zum Verbrennen von Abfall missbraucht hat (wir berichteten).

Das waren nicht nur leere Worte, wie Recherchen unserer Zeitung zeigen. Für den illegalen Abfallbrand wurden gleich zwei Verantwortliche ausgemacht und mit happigen Geldstrafen zur Rechenschaft gezogen. So wurden kürzlich die Strafbefehle rechtskräftig, welche zwei Brüder dazu verpflichten, je 1110 Franken zu bezahlen. Dieser Betrag setzt sich aus einer Busse von 500 Franken, 460 Franken Verfahrenskosten sowie 150 Franken «Ersatzforderungen» an den Staat zusammen, weil durch das Verbrennen ein illegaler Vermögensvorteil erschlichen wurde. (obo)