Schwyzer Regierungsräte sehen sich «gut auf Kurs»

Landammann Othmar Reichmuth Bild Stefan Grüter

In einem Zusammenzug informierte der Regierungsrat des Kantons Schwyz über ver­gangene, aktuelle und künftige Geschäfte. Dabei ging es darum, eine Standortbestimmung über die Entwicklung der politischen Geschäfte vorzunehmen, was eine Selbsteinschätzung der Departementsvorstehers erforderte. Bei einer ganzen Reihe wesent­licher Zielsetzungen des laufenden Regierungsprogrammes sind die Verantwortlichen gut auf Kurs, wie sie sagen. Etwas vom Wichtigsten dabei dürfte sicher der Finanzhaushalt sein. «Die Haushaltssanierung ging in die Phase der Stabilisierung», wie Finanzdirektor Kaspar Michel sagte. Trotz «praktisch keiner Staatsverschuldung» machte er auch klar, dass weiterhin das «Not­wendige vom Wünschbaren zu trennen ist». Ebenfalls gut auf Kurs ist die Regierung mit grossen Geschäften wie Gesamtverkehrsstrategie und Konzept für Strassenausbau, das mittlerweile bei rund zwei Drittel der Kantonsstrassen umgesetzt worden ist. Aus dem Departement des Innern wurde die erfolgreich angestossene integrierte Psychiatrieversorgung erwähnt. Sie konnte auf den 1. Januar kantonsübergreifend starten. Auch dass neue Gemeindeorganisations­gesetz wurde gut aufgenommen. Ebenso wurde über künftige Projekte gesprochen. Nebst vielen Vorhaben in Innerschwyz soll für die Kantonsschule Ausserschwyz bis Ende Jahr ein Neubauprojekt vorliegen. Aus dem Departement des Innern war zu vernehmen, dass die Versorgung in der Langzeitpflege Priorität hat, vor allem in den Bereichen Dienstleistung und Wohnen. Auch die Revision der Justizgesetzgebung – soll die gesamte Strafverfolgung kantonalisiert werden? – zeigt die Stossrichtung der langwie­rigen und facettenreichen Geschäfte auf. (am)

Ausführliche Berichterstattung in der Ausgabe vom Donnerstag.