Sozialhilfebezug von Ausländern: Nicht jede Meldung führt zu Verfahren

Markus Blättler, der Vorsteher des Schwyzer Amts für Migration: «So einfach, wie es tönt, ist der Entzug der Aufenthalts- beziehungsweise Niederlassungsbewilligung für Ausländer nicht.» Bild Archiv

 

«Wir melden jährlich drei bis fünf Fälle ans kantonale Amt für Migration und hören danach nichts mehr.» Den Verantwortlichen der Gemeinde Lachen stösst es sauer auf, dass Lachen in der Statistik der gemeldeten Fälle von anhaltendem und übermässigem Sozialhilfebezug durch Ausländer nicht auftaucht.

Markus Blättler, der Vorsteher des Amts für Migration, erklärt: «Wenn eine entsprechende Meldung durch eine Gemeinde bei uns eintrifft, so muss jeder Fall individuell geprüft werden», nimmt Blättler Stellung zur Kritik aus Lachen. «In der Statistik tauchen diese Fälle erst dann auf, wenn Massnahmen ergriffen werden.»

 

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