Ambri entscheidet Partie gegen Servette innert elf Sekunden

Innerhalb von 11 Sekunden fällt in der Partie Ambri – Servette (5:2) die Vorentscheidung. Marco Müller und Dominic Zwerger bringen die Leventiner mit der Doppelschlag (40.) 3:1 in Führung.

Damit kommt der Genève-Servette Hockey Club im Strichkampf weiter nicht vom Fleck. Die Genfer gewannen bloss zwei der letzten neun Spiele. Auch in Ambri gelang der «Turnaround» nicht – trotz eines gelungenen Auftakts. Juraj Simek brachte Servette nach zwölf Minuten in Führung, Daniel Rubin verpasste zwei Minuten später in aussichtsreicher Position das 2:0.

Dann übernahm Ambri das Diktat. Die Tessiner dominierten den Rest des Spiels und setzten sich hochverdient durch. Erstmals seit dem 2. Dezember (4:0 gegen die ZSC Lions) gewann Ambri-Piotta eine Partie mit mehr als einem Tor Unterschied.

Die zwei Goals innerhalb von elf Sekunden vom 1:1 zum 3:1 bedeuteten nicht Saisonrekord in der National League. Servette traf beim 6:1 gegen Lausanne am 2. November sogar zweimal in acht Sekunden; Freiburg skorte beim 6:0 gegen Zug am 13. Januar zweimal in zehn Sekunden.

Der 21-jährige Österreicher Dominic Zwerger avancierte mit dem Tor zum 3:1 und drei Assists zum Matchwinner. Ambri nützte ausserdem die ersten drei Powerplay-Chancen – und benötigte für die drei Goals bloss 15, 21 und 12 Überzahlsekunden.

Telegramm:

Ambri-Piotta – Genève-Servette 5:2 (1:1, 2:0, 2:1)

3427 Zuschauer. – SR Massy/Mollard, Altmann/Castelli. – Tore: 12. Simek (Romy) 0:1. 16. Kubalik (Zwerger/Ausschluss Guebey) 1:1. 40. (39:27) Müller (Fora, Zwerger/Ausschluss Wick) 2:1. 40. (39:38) Zwerger 3:1. 44. Lhotak (Müller, Zwerger/Ausschluss Loeffel) 4:1. 55. Kubalik (Fora) 5:1. 58. Holdener (Simek, Romy) 5:2. – Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta, 4mal 2 Minuten gegen Genève-Servette. – PostFinance-Topskorer: Zwerger; Richard.

Ambri-Piotta: Karhunen; Ngoy, Pinana; Fora, Gautschi; Plastino, Zgraggen; Jelovac; Lhotak, Emmerton, Zwerger; Guggisberg, Müller, Kubalik; Trisconi, Kostner, Bianchi; Incir, Berthon, Lauper; Mazzolini.

Genève-Servette: Mayer; Petschenig, Tömmernes; Wick, Loeffel; Guebey, Grossniklaus; Maillard; Riat, Almond, Rod; Douay, Rubin, Heinimann; Da Costa, Richard, Spaling; Holdener, Romy, Simek; Traber.

Bemerkungen: Ambri-Piotta ohne Collenberg, D’Agostini, Stucki (alle verletzt) und Taffe (überzähliger Ausländer), Genève-Servette ohne Antonietti, Bays, Bezina, Descloux, Fransson, Hasani, Jacquemet, Mercier, Schweri und Vukovic (alle verletzt). – Pfostenschüsse: 16. Kubalik, 52. Gautschi.