Die beliebteste Schwyzer Telefonkabine – die in Pfäffikon – verschwindet

Eine Ära geht zu Ende: Schon im März soll auch die meistgenutzte Telefonkabine, jene am Standort Post in Pfäffikon, abgebaut werden.Bild Silvia Gisler

Sie stehen an gut frequentierten -Plätzen: beim Bahnhof, bei der Post, an Bushaltestellen – oder auch auf dem Seeplatz in Lachen. Insgesamt gibt es noch 29 Kabinen – zehn in March und Höfen und 19 im inneren Kantonsteil. Genutzt werden sie höchst selten. Laut Annina Merk wird die Telefonkabine bei der Post in Pfäffikon noch am meisten bedient, -jene beim -Sattler Gemeinde-haus am wenigsten. Wie oft und wie sich die Nutzung in den -letzten Jahren entwickelt hat, legt sie jedoch nicht im Detail offen. Nur so viel: «Bei den -Kabinen der Grundversorgung ging -alleine im Jahr 2016 die Anzahl Gespräche um 30 Prozent -zurück», erläutert sie die gesamtschweizerische Entwicklung. Der Unterhalt für eine Dienstleistung, die kaum mehr gefragt sei, sei teuer. «Obwohl die Swisscom die Zahl der Telefon-kabinen bereits stark reduziert hat, ist der weitaus -grösste Teil der noch betriebenen Geräte nicht kostendeckend zu betreiben.»

Kabinen verschwinden im März

Ab März werden die Kabinen an den Bahnhöfen Siebnen-Wangen und Lachen sowie bei den Poststellen Wangen, Altendorf, Schübelbach und Tuggen verschwinden. Auch die Kabine am Seeplatz in Lachen und jene bei der Bushaltestelle Engel in Galgenen sollen zum gleichen Zeitpunkt abmontiert werden. Erst später – nämlich ab Mai – verliert auch die Gemeinde Freienbach seine beiden Telefonkabinen bei den Postfilialen Pfäffikon und Freienbach.