170 Einsätze wegen Burglind – niemand verletzt 

Teile des Dachs der Bootswerft Pedrazzini in Bäch wurden vom Wind weggefegt. Leserbild Kurt Zurbuchen

Das Sturmtief Burglind hat im Kanton Schwyz grosse Schäden angerichtet. Polizei, Feuerwehren und Strassenunterhaltsdienste stehen zum Teil noch im Einsatz und einige Strassen müssen noch gesperrt bleiben. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. 

Am Mittwoch, 3. Januar, gingen aufgrund des Sturmtiefs Burglind bei der Kantonspolizei Schwyz innert vier Stunden über 400 Notrufe ein. 21 Feuerwehren, der Seerettungsdienst Pfäffik-on/Freienbach, die Kantonspolizei sowie die jeweils zuständigen Strassenunterhaltsdienste rückten zu 170 Einsätzen aus. In allen Fällen blieb es glücklicherweise bei Sachschaden, verletzt wurde niemand.

Diverse Strassen mussten aufgrund von Sturmschäden gesperrt werden, die meisten Sperrungen wur-den bereits wieder aufgehoben. In den nächsten Stunden kann die Autobahn A4 zwischen Goldau und Küssnacht wieder geöffnet werden.

Die Galerie der Axenstrasse wurde aufgrund eines Steinschlags beschädigt und es müssen zwei Betonelemente ersetzt werden. Daher muss die Strasse für unbestimmte Zeit gesperrt bleiben. Ebenfalls bis auf Weiteres bleibt die Strasse zwischen Willerzell und Euthal gesperrt, ebenso die Seebodenstrasse in Küssnacht.

Bei der Bootswerft Pedrazzini in Bäch hat es einen grossen Teil des Dachs abgedeckt.

Die Hotline für die Bevölkerung steht ab sofort nicht mehr zur Verfügung.