Gelungerer Start für Federer und Bencic am Hopman Cup

Roger Federer und Belinda Bencic starten siegreich zu ihrem zweiten gemeinsamen Hopman Cup. Nach Federer gewinnt an der Mixed-Exhibition auch Bencic ihr Auftaktspiel.

Die 20-jährige Ostschweizerin sicherte der Schweiz gegen Japan den zweiten Punkt mit einem 7:5, 6:4 gegen die Weltnummer 68 Naomi Osaka. Nach den beiden Einzelpartien führt das Schweizer Duo gegen den ersten Gruppengegner damit mit 2:0 Siegen. Im noch ausstehenden Mixed-Doppel können die Japaner maximal noch Resultatkosmetik betreiben.

Im Gegensatz zu Federer kam Bencic nicht ohne Probleme durch ihre Partie. Nach einem Break zum Anfang fing sie sich aber, ohne restlos zu überzeugen. Vor allem der Aufschlag funktionierte nach zuvor 15 Siegen in Folge an unterklassigen Turnieren nicht wunschgemäss. Insgesamt acht Doppelfehler schlichen sich ein, zweimal wurde Bencic gebreakt.

Federer überzeugend

Vor Bencic hatte Roger Federer mit dem 29-jährigen Yuichi Sugita (ATP 40) kurzen Prozess gemacht. Mit spielerischer Leichtigkeit marschierte der 36-jährige Altmeister in 66 Minuten zum 6:4, 6:3-Auftaktsieg.

In seinem ersten Match der neuen Saison bekundete Federer keinerlei Anlaufschwierigkeiten. Dank dreier Breaks und grundsolidem Aufschlag setzte sich der Weltranglisten-Zweite souverän durch. Den einzigen heiklen Moment hatte er gegen den 1,73 m grossen japanischen Widersacher beim Stand von 4:3 im ersten Satz zu überstehen, als er zwei Breakbälle abwehrte.

Zum Abschluss des Tages treten Federer/Bencic zum gemeinsamen Doppel in einem verkürzten Modus an. Im zweiten Gruppenspiel trifft das Schweizer Team am 1. Januar (10.30 Uhr Schweizer Zeit) auf Russland. Im Vorjahr standen Federer/Bencic bei der inoffiziellen Mixed-WM im Halbfinal.

USA schlägt Russland

Vor Federers Auftakt hatte die USA den Hopman Cup mit einem 2:1-Erfolg über Russland eröffnet. Der Sieg der Amerikaner stand schon nach den beiden Einzeln fest. Coco Vandeweghe gewann 6:3, 6:3 gegen Anastasia Pawljutschenkowa, danach setzte sich Jack Sock 6:4, 1:6, 6:3 gegen Karen Chatschanow durch.

Das abschliessende Mixed, das an die Russen ging, war damit ohne Bedeutung für den Ausgang der Partie. Sock und Vandeweghe hatten im Vorjahr den Final erreicht, in welchem sie Frankreich unterlagen.