Die Steuerfüsse klaffen weniger stark auseinander

In vielen Gemeinden sinkt 2018 für die Steuerpflichtigen die Belastung.

 

Dank Steuersenkungen verringert sich im Kanton Schwyz die Steuerdisparität. Zwischen der Gemeinde mit dem höchsten und der Gemeinde mit dem tiefsten Steuerfuss gibt es aber immer noch einen Unterschied von 160 Prozent.

Die Effekte des Innerkan-tonalen Finanzausgleichs zeigen bei der Steuer-belastung immer stärker ihre Wirkung. 14 Gemeinden und der Eingemeindebezirk Einsiedeln konnten für das Jahr 2018 ihre Steuerfüsse senken. Damit erfüllt das Ausgleichsinstrument auch in dieser Hinsicht seinen Zweck.

Am meisten, nämlich um 20 Prozent, senkten der Bezirk Einsiedeln -sowie die Gemeinden Reichenburg, Mor-schach und Riemenstalden ihre Steuerfüsse. Die Gemeinden Rothen-thurm, Steinen, Steinerberg und -Wangen können den Steuerfuss um 10 Prozent reduzieren. In sieben -weiteren Gemeinden profitieren die Steuerzahler von einer Steuerfuss-reduktion um 5 Prozent. Ein etwas -anderes Bild bei den Bezirken: Lediglich die Bürgerinnen und Bürger des Bezirks Schwyz können von einer Steuerfussreduktion von 5 Prozent profitieren.

Stark gesunken sind die Unter-schiede zwischen den Gemeinden. Bei Einführung des Innerkantonalen Finanzausgleichs 2002 lag die Steuerfussdisparität von der Gemeinde mit dem tiefsten und jener mit dem höchsten Steuerfuss noch bei 270 Prozent. Nun liegt dieser Wert bei 160 Prozent.

Im Jahr 2018 rechnen viele Gemeinden mit Aufwandüberschüssen. Insgesamt soll der Fehlwert bei rund 13 Millionen Franken zu liegen kommen.

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