Steuerunterschiede sind nicht wirklich grösser geworden

Sieben Ausserschwyzer Gemeinden konnten die Steuern senken; fünf und die beiden Bezirke arbeiten auch im 2018 mit dem gleichen Steuerfuss.

 

Während im ganzen Kanton Schwyz der Reigen der Gemeinde- und Bezirksversammlungen noch nicht ganz abgeschlossen ist, verabschiedete am Freitag Freienbach als letzte Ausserschwyzer Gemeinde das Budget 2018. Hier änderte sich wie generell in den Höfner Kommunen am Steuerfuss nichts. Weder auf Bezirksebene noch in den Gemeinden Wollerau, Feusisberg und Freienbach wurden Veränderungen am ohnehin schon tiefen Steuerfuss vorgenommen.

Senkung in den teuren und günstigen Marchgemeinden 

Anders die Situation in der March. Hier konnten die steuergünstigen Gemeinden Altendorf und Lachen eine Senkungsrunde einläuten. Altendorf beschreitet gar mit unterschiedlichen Steuerfüssen für die juristischen und natürlichen Personen Neuland.

Entlastung erfahren aber unisono auch die Bürger in den bisher «teuren» Marchgemeinden. Die Gemeinden mit dem bisher höchsten Steuerfuss – Reichenburg und Schübelbach – konnten ihre Ansätze um 20 beziehungsweise 5 Prozent einer Einheit senken. Aber auch die Gemeinden Tuggen, Wangen und Galgenen konnten ihre Steuerfüsse zwischen 5 und 10 Prozent senken.

Steuerdisparität ist kleiner geworden

Die beiden Märchler Berggemeinden Innerthal und Vorderthal, die sich von der Steuerbelastung her im Mittelfeld der Marchgemeinden befinden, haben keine Veränderungen an ihren Steuerfüssen vorgenommen.

Die Budgetrunde in Ausserschwyz zeigt eines: Die viel zitierte Steuerdisparität – die Differenz zwischen der steuergünstigsten Gemeinde und der Kommune mit der höchsten Steuerbelastung – ist in Ausserschwyz nicht grösser geworden, im Gegenteil. Die Höfner Gemeinden sind gleich geblieben und die bisher teuersten Ausserschwyzer Gemeinden Reichenburg und Schübelbach können den Steuerfuss nicht unerheblich senken. (fan)