Nach Schulbusunfall in Südfrankreich zehn Menschen in Lebensgefahr

Nach dem Zusammenstoss eines Schulbusses mit einem Zug in Südfrankreich schweben noch zehn Menschen in Lebensgefahr. Das teilte die Präfektur der östlichen Pyrenäen in der Nacht zum Freitag mit.

Zehn weitere Menschen hätten ebenfalls schwere Verletzungen erlitten, ihr Zustand galt aber als stabil. Bei dem schweren Unfall an einem Bahnübergang in dem Ort Millas westlich von Perpignan waren vier Kinder ums Leben gekommen.

Premierminister Édouard Philippe sagte nach einem Besuch des Unglücksorts am Donnerstagabend, die Identifikation der Opfer sei «extrem schwierig». Der Bürgermeister einer Nachbargemeinde, Robert Olive, hatte zuvor von einem «Anblick des Horrors» gesprochen. «Der Bus wurde von dem Zug in zwei Teile zerschnitten», sagte er.

Der Zug war auf einer Strecke westlich von Perpignan zur Stadt Villefranche de Conflent unterwegs. Der Regionalzug erfasste den Schulbus am Heck und durchtrennte ihn in zwei Teile. Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen.