Ethos will vakante Mandate so schnell wie möglich neu besetzen

Die Anlagestiftung Ethos will die nach den Rücktritten und der Kritik von Françoise Bruderer und Monika Roth vakanten Mandate im Ethos-Stiftungsrat respektive dem Verwaltungsrat von Ethos Services so schnell wie möglich neu besetzen.

In einer Medienmitteilung zeigt sich die Stiftung am späten Dienstagabend sowohl über die Form als auch über den Inhalt von kritischen Äusserungen in verschiedenen Medienberichten erstaunt. Die beiden Mitglieder kritisierten in Radioberichten von SRF unter anderem, dass sich um Dominique Biedermann zu viel Macht ansammle, seit er vom Chef zum Präsidenten der Stiftung wurde. Auch die Tatsache, dass Biedermanns Ehefrau in der Geschäftsleitung sitzt, wird kritisiert.

Ethos achte sehr auf die strikte Einhaltung der Good-Governance-Regeln, heisst es in einer Reaktion von Ethos. Die Stiftung weist darauf hin, dass seit vielen Jahren Regelungen und transparente Massnahmen bezüglich ihrer Funktionsweise bestehen, einschliesslich über den Umgang mit Interessenkonflikten. Die Räte hätten bereits einstimmig beschlossen, eine Selbstevaluation durchzuführen. Diese habe das Ziel, die Nachfolgeregelung im Verwaltungsrat zu gewährleisten.