Keine Kompromisse: Schützen lehnen auch Light-Version des EU-Waffenrechts konsequent ab

Das klassische Schweizer Sturmgewehr – für die Schützen schlicht ein Sportgerät, für EU-Vertreter eine Gefahr.

Die EU führt ein neues Waffenrecht ein. Weil die Schweiz nicht EU-, jedoch Schengen-Mitglied ist, soll das neue Gesetz in angepasster Form übernommen werden. Der nun auf dem Tisch liegende Vorschlag trägt dem Schweizer Schiesswesen zwar Rechnung, laut Schützen aber in zu geringer Art und Weise. Deshalb lehnen sie die Gesetzesvorlage konsequent ab. Sie drohen gar mit dem Referendum. Hinter dem Vorgehen des Schweizerischen Schiesssportverbands steht auch die Schwyzer Kantonal-Schützengesellschaft. Dessen Präsident Markus Weber aus Altendorf erklärt in der Dienstagsausgabe, wieso.