Schweizer Tore gegen Nordirland sind Mangelware

Vor dem erst fünften Aufeinandertreffen am Donnerstag weist die Schweiz gegen Nordirland eine negative Bilanz auf. In Belfast hat es bislang zwei 0:1-Niederlagen abgesetzt.

Als besonders torreiche Duelle sind jene mit Nordirland bislang nicht in die SFV-Annalen eingegangen. In vier Spielen resultierten für die Schweiz ein Sieg und ein Remis bei zwei Niederlagen – dies bei einem Torverhältnis von 2:3.

Die letzte Begegnung, ein Testspiel vor nur 4000 Zuschauern in Zürich, endete im August 2004 nach je einem Schweizer Kopfball an die Latte und an den Pfosten 0:0. Es war damals die erste Partie nach der EM-Endrunde in Portugal.

Die ersten Duelle mit Nordirland fanden im Herbst 1964 im Rahmen der Qualifikation für die WM 1966 in England statt. Einer 0:1-Niederlage auswärts liessen die Schweizer den bislang einzigen Erfolg gegen den letztjährigen EM-Teilnehmer folgen: ein 2:1 in Lausanne dank Toren von René Quentin und Köbi Kuhn. Am Ende klassierte sich die Schweiz in der Vierergruppe vor Nordirland, den Niederlanden und Albanien im 1. Rang und qualifizierte sich für die WM-Endrunde.

Im April 1998 unterlag die Schweiz in einem Testspiel im Windsor Park von Belfast unter dem damaligen Nationalcoach Gilbert Gress 0:1. Der 81-fache Internationale Patrick Müller kam damals zu seinem Nati-Debüt.