«Wir haben noch immer Albträume»

Grosszügig Platz für mehrere Personen: Büelers gehen davon aus, dass sie rund zwei Jahre im Container leben werden. Bild Johanna Mächler

Am 3. August brannte das Restaurant «Kapelle» Schwendenen komplett nieder. Familie Büeler lebt nun seit Wochen in einem Container und arrangiert sich mit der Situation. Normalität im Alltag ist aber nicht leicht zu finden. «14 Tage nach dem Brand wurden wir auf den Container aufmerksam», schildert Büeler. Vieles an Möbel und Einrichtung sei geschenkt worden. An der Wand über dem Esstisch hängt ein Blumenbild. Es ist recht gemütlich hier: «Aber es ist noch kein richtiges Daheim. Es chnozeret nüt», wirft Martina Büeler ein. «Wir erkannten einander am Tritt, wenn wir nachts vom Ausgang heimkamen», fügt Bruder Lukas an. Nahe beisammen haben sie gelebt. Und sie hätten früher viel im Restaurant mithelfen müssen – was oft genervt habe. Jetzt sei diese Arbeit weggefallen und fehle nun doch … Martina, die in Buttikon arbeitet und viele Leute kennt, wird oft angesprochen: «Auch im Ausgang fragen die Leute nach.» So etwas wie Normalität im Alltag sei noch nicht da. Und doch werde die «Kapelle» langsam zur Erinnerung.

Ausführliche Berichterstattung in der Ausgabe von Mittwoch.