Freispruch im Kletterturm-Fall

Ein Hobby-Kletterer wurde vor Gericht freigesprochen.

Ein 57-Jähriger errichtete zusammen mit seinem Sohn einen zwölf Meter hohen Kletterturm im Garten – ohne Baubewilligung. Die Gemeinde Wangen erstattete Anzeige. Vor Gericht bekam aber der Hobbykletterer Recht.

Ein 57-Jähriger aus Siebnen-Wangen hatte eine kuriose Idee: Weil es wegen Kälte und Eis nicht möglich ist, in den Wintermonaten in den Bergen zu klettern, wollte er eine alternative Trainingsmöglichkeit einrichten. So erwarb der Mann für 25 000 Franken einen sogenannten Kletterturm. Dieser besteht im Wesentlichen aus einem Stahlgerüst, vergleichbar mit einem Fassadengerüst auf einer Baustelle. Daran befestigt werden verschiedene Elemente, welche quasi eine Felswand nachahmen sollen. Das 12 Meter hohe Konstrukt wurde in der Folge im heimischen Garten in Siebnen-Wangen aufgestellt. Unterstützt wurde der Hobby-Kletterer von seinem Sohn, ebenfalls ein «angefressener» Berggänger.

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