Umsatzausfälle und verunsicherte Kunden bei Ausserschwyzer Matratzen-Händlern

Nicht so schlimm wie angenommen: Durch den Fehler des Chemiekonzerns BASF besteht doch keine gesundheitliche Gefährdung.

Grundsätzlich zeigen sie sich zufrieden, die Ausserschwyzer Matratzen-Händler. Denn sie sind besser davongekommen als angenommen. Sie befürchteten das Schlimmste, als Mitte Oktober bekannt wurde, dass wegen eines Produktionsfehlers beim deutschen Chemiekonzern BASF Schaumstoff mit erhöhten Giftstoffwerten in ihre Produkte gelangt sein könnte (wir berichteten). Es war die Rede von giftigen Kunststoffen, welche die Haut, Atemwege und Augen reizen und sogar krebserregend sein können. Sofort wurden Massnahmen eingeleitet – unter anderem ein Lieferstopp verhängt.

Mittlerweile wurden mehrere Tests durchgeführt und Entwarnung gegeben. Es bestehe keine gesundheitliche Gefährdung, teilte beispielsweise die Herstellerin Bico AG aus Schänis kürzlich mit. Entsprechend erleichtert zeigen sich auch die Ausserschwyzer Fachhändler. Die Gesundheit ihrer Kunden stehe für sie an erster Stelle, betonen sie unisono.

Auch wenn aber das Worst-Case-Szenario nicht eingetreten ist, ging der Skandal nicht spurlos an den Händlern vorbei. «Natürlich entstanden Umsatzausfälle, nicht nur bei uns, bei allen Anbietern dürfte sich diese Angelegenheit bemerkbar gemacht haben», erklärt Eugen Ruoss, Inhaber und Geschäftsführer der Robert Ruoss & Co. AG in Schübelbach. Und auch bei seinen Mitbewerber wie Möbel Schwyter in Lachen oder der Sirona Schlaf Shop GmbH in Altendorf spricht man von Imageschaden, Mehraufwand und vielen verunsicherten Kunden.

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