Vorberatende Kommission befürwortet den Kauf des «Biberhofs» in Biberbrugg

Der Kanton Schwyz will den «Biberhof» in Biberbrugg, in dem zurzeit Asylbewerber untergebracht sind, kaufen. Bild jam

Der Regierungsrat des Kantons Schwyz will das Wohn- und Gewerbehaus «Biberhof» in Biberbrugg mit einer gesamten Landfläche von 11500 Quadratmetern für 5,35 Millionen Franken kaufen. Zurzeit wird die Liegenschaft als Durchgangszentrum für Asylsuchende genutzt. Die Kommission für Bauten, Strassen und Anlagen unterstützt das Vorhaben des Regierungsrates. «Mit der Vorlage wird kein Durchgangszentrum, sondern ein strategisches Objekt gekauft», begründet sie ihre Haltung. Mit dem Kauf verspreche sich der Kanton längerfristige Vorteile.  So versuche er, möglichst viele Verwaltungseinheiten in eignen Liegenschaften unterzubringen. Die Kommission ist überzeugt, dass so Kosten gesenkt werden können. Zudem erhalte der Kanton einen grösseren Spielraum und mehr Sicherheit in der langfristigen Planung. Da der Kauf auch Landwirtschaftsland umfasst. sieht die Kommission auch die Möglichkeit, dass dieses beim H8-Projekt als Realersatz verwendet werden könnte.