Filmfest Venedig: Virtual-Reality-Werke ausgezeichnet

Beim Filmfestival Venedig sind am Samstagabend zum ersten Mal Virtual-Reality-Beiträge ausgezeichnet worden. Als bestes VR-Werk zeichnete die Jury den 16 Minuten langen Film «Arden’s Wake» des US-Regisseurs Eugene YK Chung aus.

Für die Installation «La Camera Insabbiata» von Lou Reeds Witwe Laurie Anderson und Hsin-Chien Huang gab es den Preis «Best VR Experience». «Bloodless» der Südkoreanerin Gina Kim bekam den «VR Story Award». Der Film erzählt von den Vergewaltigungen südkoreanischer Frauen durch US-amerikanische Soldaten.

Es war der erste Wettbewerb nur für VR-Beiträge bei einem grossen Festival. Bei der Technik Virtual Reality hat man als Zuschauer dank einer speziellen Brille das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein.