Armon Orlik wiederholt Vorjahressieg

Orlik, der sechsfache Kranzfestsieger der vergangenen Saison, hat seine gute Form zu Beginn der Saison 2017 in einen neuerlichen Erfolg umgemünzt.

Im Anschwingen kam es zum Gipfeltreffen zwischen Orlik und Samuel Giger. Beide gingen vorsichtig zu Werk und remisierten. In der Folge gewann Orlik sämtliche Duelle, im Schlussgang gegen den Neueidgenosse. Schneider. Für Orlik bedeutete es den acht Sieg an einem Kranzfest.

Die Thurgauer verpassten ihren ersten Heimsieg seit 28 Jahren. Hauptgrund war das Scheitern von Samuel Giger im fünften Gang, als er den Appenzeller Raphael Zwyssig nicht bezwingen konnte. Hätte Giger dieses Duelle gewonnen, wäre es im Schlussgang zu reinen Thurgauer-Duell zwischen Schneider und Giger gekommen. Giger kam mit vier Siegen und zwei Gestellten in den 3. Rang. Überzeugend schwang auch Arnold Forrer, der mit fünf Siegen und einem Gestellten gegen Finalist Schneider den Ehrenplatz einnahm.

Premiere für Marcel Bieri

Der 22-jährige Marcel Bieri feierte seinen ersten Kranzfestsieg. Der angehende Primarlehrer bezwang im Schlussgang etwas überraschend Christian Schuler. Eine Sensation war dies aber nicht, denn bereits am Ostermontag hatte Bieri gegen Schuler in einem Schlussgang gewonnen (Frühjahrsschwinget Pfäffikon). «Ich wollte nicht ins offene Messer laufen und das ist mir gelungen. Der Sieg bedeutet mir sehr viel», sagte der Festsieger. Wegweisend für seinen Triumph waren der gestellte Auftakt gegen Erich Fankhauser sowie der Sieg im fünften Gang gegen Eidgenosse Rene Suppiger.

Schlussgangverlierer Christian Schuler vergab mit der Niederlage den fünften Zuger Sieg de suite. Trotz der Verlustpartie zeigte der designierte Innerschweizer Leader eine reife Leistung und musste neben vier Siegen einzig gegen Joel Wicki die Punkte teilen. Jungspund Wicki vergab seine Siegeschancen mit einem weiteren Unentschieden gegen Bruno Nötzli.

Zum Frutiger Abendschwinget, einem Regionalfest, traten die Berner Schwingerkönige Kilian Wenger und Matthias Glarner hat. Während Wenger den Anlass recht souverän gewann, stellte Glarner in drei von sechs Gängen. Der Meiringer musste sich mit dem 4. Rang begnügen.